FAQ - Häufige Fragen

Hier beantworten wir häufige Fragen unserer Patienten und Kunden.

Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne direkt: Kontakt

Falls Sie Ihr Rezept noch nicht bei uns abgegeben haben, bringen Sie dieses bitte zum ersten Termin mit.  

Kommen Sie gerne 10 bis 20 Minuten vor Therapiebeginn, damit Sie in Ruhe die Formalitäten erledigen können. 

Tragen Sie gerne bequeme oder auch sportlich Kleidung und bringen Sie ein Badehandtuch mit, welches Sie bequem in unserer Stoffhandtasche, die Sie beim ersten Termin gratis erhalten, transportieren können. 

Tragen Sie gerne bequeme oder auch sportliche Kleidung und bringen Sie ein Badehandtuch mit, welches Sie bequem in unserer Stoffhandtasche, die Sie beim ersten Termin gratis erhalten, transportieren können. 

Sie können sich gerne auch bei uns in den vorhandenen Umkleideräumen umziehen.

Aktuelle, relevante Unterlagen wie Operationsberichte, Nachbehandlungsschemen oder Berichte über bildgebende Verfahren (z.B. MRT, Röntgen, CT) können für uns eine wichtige, stützende Informationsquelle sein. 

Ihr individuelles Hauptproblem soll in der ersten Sitzung spezifisch, mit allen beitragenden Faktoren, analysiert und mittels einer gezielten ersten Intervention und einer selbstwirksamen Übung oder einem relevanten ergonomischen Tipp versorgt werden.

Nach einer Behandlung können Beschwerden auftreten, dies hat jedoch eine Bedeutung und muss besprochen werden.

Treten Beschwerden auf, wurde an der richtigen, betroffenen Struktur gearbeitet, jedoch muss evtl. die Dosierung justiert werden. Ebenfalls kann es sein, dass es sich um einen Schmerz handelt, der einen zentralisierenden, in der Prognose begünstigenden Verlauf aufzeigt. Auch kann eine Sensibilisierung des Gewebes aufgrund der Behandlung oder der Übung vorliegen, sich jedoch die Funktion (Bewegungseinschränkung) sogar verbessert haben.

Es gibt also vielfältige Ursachen für Schmerzen nach einer Behandlung, diese sind subjektiv geprägt und müssen besprochen werden. Wir möchten ernsthaft Probleme mit den Patienten lösen und eine Zusammenarbeit ist dadurch dringend erforderlich. 

Seriöse Therapie sollte kein Glückspiel sein!

Der große Irrtum mit der mechanischen Altas Therapie: 

Sehr gerne wird aus einer bestimmten, semi-professionellen Ecke der Gesundheitsbranche behauptet, dass beinah alle Beschwerden mit einer Stellungsproblematik des ersten, oberen Halswirbels zu erklären sind. Dafür gibt es natürlich keinerlei handfesten, wissenschaftlichen Nachweise. Von außen vermutete Fehlstellungen sind auch in geringem Ausmaß nicht röntgenologisch nachzuweisen.  Der reine Tastbefund und dessen Interpretation kann klinisch (untersuchungs-und behandlungstechnisch) von Bedeutung sein, jedoch kann niemand seriös behaupten, dass ein erster Wirbel verdreht oder sogar ausgerenkt steht. Dies hätte natürlich fatale Folgen für empfindliche, lebenserhaltende Strukturen, v.a. Nervenstrukturen. Einfache Beschwerden des Bewegungsapparates sind dadurch nicht zu erklären. 

Warum wirkt die Therapie der oberen Halswirbelsäule dennoch häufig so gut auf vorhandene Beschwerden (Schmerzen) und das auch noch an Stellen, an denen man die Effekte eigentlich nicht vermutet?

Nun, die Erklärung sollte, wie oben beschrieben, nicht mechanischen Ursprungs sein. Eine derzeit gültige Erklärung lautet:  

Was vor allem beeinflusst wird, ist wie so oft, unser Nervensystem.  Gerade die obere Halswirbelsäule (HWS), bis zum 3. Halswirbel, liegt auf gleicher Höhe und funktioniert auch noch in Verbindung mit dem zentralen Nervensystem. Die Informationen aus der oberen HWS können eine Struktur beeinflussen, die als zentrale, Schmerz wahrnehmende und modulierende Instanz gilt (das periaquäduktale Grau, PAG). Die obere HWS scheint hier eine führende Rolle in der Beeinflussung des PAG einzunehmen (Mouton LJ et. al 2005).

Mit anderen Worten: Impulse, die über die obere HWS appliziert werden, können Schmerzen im Körper modulieren oder hemmen. 

Nochmals mit anderen Worten: 

  • Somit könnte eine Therapie „des Atlas“ Ihnen momentan für Ihre aktuelle Schmerzwahrnehmung helfen. Das eigentliche Problem an einer möglicherweise ursächlichen Stelle ist aber nicht wirklich gelöst. 
  • Eine andere Möglichkeit wäre: Sie haben Glück und die Wahrnehmung hat sich insoweit verschoben, dass Ihr eigentlicher Schmerz nicht mehr spürbar ist und auch nicht mehr auftritt. 
  • Sie haben weniger Glück mit Ihrer Therapie und es werden durch eine unpassende (zu starke) Dosierung mehr Probleme entstehen.  

Wir sind der Meinung, seriöse Therapie sollte kein Glücksspiel sein!  

Liebe Patienten,

wichtig ist und bleibt, dass Ihr Therapeut Sie umfassend untersuchen und behandeln kann. Dafür sind wir im Bereich des Bewegungsapparates, als Manual Therapeuten, bestens ausgebildet. Auch hier gibt es unterschiedliche Levels unter den Therapeuten, die wir durch internes Qualitätsmanagement versuchen auszugleichen.  

Manuelle Therapie auf internationalem Standard heißt OMPT (Orthopädische Manuelle Physiotherapie). Wir möchten Ihnen mit dieser, unserer Philosophie, seriöse professionelle Dienstleistungen anbieten. Wir begleiten Sie als Patienten und Kunden mit dem nötigen erforderlichen Hintergrundwissen und sind über die aktuelle Evidenz informiert. Unsere Behandlung und das was sie selbst dazu beitragen können, versuchen wir seriös zu erklären und exakt zu applizieren und zu planen (passive wie aktiv).  

Anhand von diesem Beispiel wird deutlich, dass professionelle Ausbildung notwendig ist, um verantwortungsbewusst mit der sensiblen Region obere HWS umzugehen.   

Sonst bleibt es beim „Glück“ oder „(großem) Pech“ in der Therapie.